Berufliche Bildung

für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf
Nach Abschluss der allgemeinen Schulpflicht können Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf Berufsschulen zur sonderpädagogischen Förderung besuchen.

Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf geistige Entwicklung können ihre berufliche Schulpflicht in der Berufsschulstufe des Förderzentrums für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung erfüllen.

Während der Phase der Berufsorientierung unterstützen verschiedene Maßnahmen Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf bei ihrem Übergang von der Schule in den Beruf.

Maßnahme Berufsorientierung inklusiv (BOi)

Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler mit einer anerkannten Schwerbehinderung und/oder mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Erkrankungen

Die Maßnahme "Berufsorientierung inklusiv" (BOi) löst die bisherige Maßnahme "Berufsorientierung individuell" (BI) ab und wird in gemeinsamer Verantwortung mit den bayerischen Agenturen für Arbeit durchgeführt.

Für Jugendliche mit einer anerkannten Schwerbehinderung und/oder mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Erkrankungen bestehen mitunter besondere Herausforderungen bei der Berufsorientierung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BOi-Maßnahmeträger unterstützen die Jugendlichen dabei, eine realistische berufliche Perspektive zu entwickeln oder Praktikumsplätze zu finden und sich auf die anstehenden Praktika vorzubereiten.

Maßnahme Übergang Förderschule - Beruf (ÜFSB)

Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf geistige Entwicklung

Die Maßnahme Übergang Förderschule-Beruf (ÜFSB) eröffnet, Schülerinnen und Schülern mit dem Förderbedarf geistige Entwicklung Wege in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Wesentliche Kennzeichen sind die Begleitung der Jugendlichen durch den Integrationsfachdienst und die Reha-Beraterinnen und -Berater der Agentur für Arbeit sowie die enge Kooperation aller am Übergang beteiligten Personen und Institutionen.

Berufsschulen zur sonderpädagogischen Förderung

Berufsvorbereitung für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Berufsschulen zur sonderpädagogischen Förderung bieten fachlichen und allgemeinbildenden Unterricht in Fachklassen für anerkannte Ausbildungsberufe gemäß § 4 BBiG und § 25 HwO und für besonders geregelte Ausbildungsberufe für Behinderte gemäß § 66 BBiG und § 42m HwO sowie in Klassen zur beruflichen Vorbereitung für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf unter dem Aspekt der individuellen Förderung an.

Ihre Ansprechpartnerin

Telefon:
089 2170-2899 (Vorzimmer)
Fax:
089 2170-2815

Leitfaden für inklusiven Unterricht an beruflichen Schulen

Der Leitfaden stellt grundlegende Möglichkeiten inklusiver Beschulung an beruflichen Schulen dar und illustriert dies mit Beispielen aus der Praxis des Schulversuchs "Inklusive berufliche Bildung in Bayern".

Sonderpädagogische Förderung in der beruflichen Vorbereitung und Ausbildung

Die Handreichung zeigt den beteiligten Lehrkräften und Kooperationspartnern Wege auf, dem Auftrag der individuellen Förderung an beruflichen Schulen gerecht zu werden.

Berufsorientierungsordner für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf

Mit diesen Materialien zum Download kann ein individueller Berufsorientierungsordner für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf zusammengestellt werden. Er ist insbesondere auch für den Einsatz im inklusiven Unterricht geeignet.